Friedensbildung

 

„Du musst den Frieden innerhalb des brennendes Hauses finden“ (Sawaki 2005)

Für Erwachsene:

Das Konzept arbeitet mit achtsamkeitsbasierten, dialogischen, bewegungsorientierten und konfliktpädagogischen Methoden. Dazu gehören Meditation, Atem- und Körperwahrnehmung, Perspektivwechsel, Resonanz- und Kooperationsübungen, Rollenspiel, gewaltfreie Kommunikation, Gruppenreflexion und partizipative Aushandlungsformate. Ziel ist nicht nur die kognitive Auseinandersetzung mit Frieden und Demokratie, sondern die Ausbildung einer psychischen, leiblichen und relationalen Verfasstheit, die Offenheit, Ambiguitätstoleranz, Selbstrelativierung und demokratische Handlungsfähigkeit stärkt.

Die Besonderheit: die Verbindung von buddhistisch inspirierter Innenschulung, Ambiguitätstoleranz, verkörperter Bewegungsbildung und demokratischer Praxis

 

Achtsamkeitsbasierte Methoden

Sie dienen der Schulung von Präsenz, Selbstwahrnehmung und innerer Stabilisierung. Durch Atem-, Stille- und Körperwahrnehmungsübungen lernen Teilnehmende, automatische Reaktionen wahrzunehmen und einen inneren Raum zwischen Reiz und Handlung zu öffnen.

Methoden zur Schulung von Offenheit und Ambiguitätstoleranz

Diese Methoden fördern die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit, Unsicherheit und Perspektivendifferenz auszuhalten. Durch dialogische, reflexive und raumorientierte Settings lernen Teilnehmende, vorschnelle Eindeutigkeiten zu hinterfragen und Komplexität nicht als Bedrohung, sondern als Bestandteil demokratischer Wirklichkeit zu begreifen.

Relationale und dezentrierende Methoden

Diese Methoden lenken die Aufmerksamkeit auf Beziehung, Resonanz und Wechselwirkung. Sie helfen, das eigene Erleben nicht zu verabsolutieren und stärken die Fähigkeit, andere Perspektiven wahrzunehmen, ohne die eigene aufgeben zu müssen.

Bewegungsbildende und verkörpernde Methoden

Hier werden demokratierelevante Fähigkeiten leiblich eingeübt: Spannungsregulation, Koordination, Grenzwahrnehmung, Kooperation und der Umgang mit Nähe, Distanz und Unsicherheit. Bewegung dient nicht der Auflockerung, sondern als eigenständiger Bildungsraum demokratischer Verfasstheit.

Dialogische und konfliktpädagogische Methoden

Sie unterstützen die Entwicklung einer Sprache und Praxis, in der Unterschiede, Konflikte und Bedürfnisse bearbeitet werden können, ohne Würde und Beziehung zu zerstören. Dazu gehören gewaltfreie Kommunikation, Rollenspiel, dialogische Verfahren und partizipative Gruppenmethoden.

 

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